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	<title>Mittel- und Neulatein macht Schule! - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Anregungen_f%C3%BCr_die_Wortschatzarbeit&amp;diff=1663</id>
		<title>Anregungen für die Wortschatzarbeit</title>
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		<updated>2024-10-30T14:53:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Integration von Mittel- und Neulatein in die Wortschatzarbeit===&lt;br /&gt;
Hier werden zwei Ideen zur Integration von Mittel- und Neulatein in die Wortschatzarbeit präsentiert, aus denen individuell passende Aufgabenformate und Unterrichtsstunden resultieren können. Im vorliegenden Beispiel ist das Ziel, die Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, den diachronen Bedeutungswandel des Wortes ‚Hospital‘ darstellen zu können und hiermit die Bedeutungsdivergenz zwischen der Vokabel hospes und dem deutschen Fremdwort ‚Hospital‘ erklären zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Idee besteht in einem „etymologischen Zeitstrahl“, der zu einer tagesaktuellen Vokabel erarbeitet werden kann und die Informationen einer „etymologischen Kurzgeschichte“ (dargeboten in Form eines Lehrkraftvortrags, besser eines kurzen Infotextes) weiterführend verarbeitet. Alternativ sind mit mehr Aufwand in der Vorbereitung „Vokabel-Zeitreisen“ denkbar, also diachrone Vergleiche einer bestimmten Vokabel in zwei oder mehr Kurztexten zusammen mit einer zeitgeschichtlichen Einordnung. Die Zeitreise kann z.B. mit der Recherche von Einträgen in modernen Wortlexika schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig von dem konkreten Aufgabenformat ist zu bedenken, dass in der Regel der Eindruck entstehen wird, dass die Entwicklung eines Wortes stets linear verläuft, obwohl dies tatsächlich nur sehr selten der Realität gerecht wird. Dies ist im Sinne der Reduktion unvermeidbar, es sollte jedoch mit einem vertiefenden Impuls eine Reflexion über die Grenzen eines solchen linearen Entwicklungsmodells angestoßen werden (z.B. „Im Italienischen heißt ‚ospitale‘ heutzutage ‚gastfreundlich‘. ‚Krankenhaus‘ heißt hingegen ‚ospedale‘.“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterführende Literatur===&lt;br /&gt;
Lindgren, Uta. „Europas Armut Probleme, Methoden, Ergebnisse einer Untersuchungsserie.“ Saeculum 28,4 (1977): 396–418. Hier: 410 Anm. 51.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Windemuth, Marie Luise. Das Hospital als Träger der Armenfürsorge im Mittelalter. Sudhoffs Archiv. Beiheft 36. Stuttgart 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Download==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Schule - Wortschatzarbeit.pdf|als PDF]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Schule - Wortschatzarbeit DOCX.docx|als DOCX]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Schule - Wortschatzarbeit ODT.odt|als ODT]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Schule|Wortschatzarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Category:Sonstiges|Sonstiges]]&lt;br /&gt;
[[Category:CC0|Lizenz: CC0]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Carmina_Burana:_Alte_clamat_Epicurus_(Schule)&amp;diff=1662</id>
		<title>Carmina Burana: Alte clamat Epicurus (Schule)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Carmina_Burana:_Alte_clamat_Epicurus_(Schule)&amp;diff=1662"/>
		<updated>2024-10-30T14:51:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Autor und Werk===&lt;br /&gt;
Als [https://mnl-macht-schule.uni-goettingen.de/wiki/index.php/Kategorie:Carmina_Burana ''Carmina Burana''] (›Lieder aus Benediktbeuern‹) werden die Lieder bzw. Gedichte bezeichnet, die in einer mittelalterlichen Sammelhandschrift überliefert sind, die 1803 aus der Abtei Benediktbeuern in Oberbayern in die Münchener Hofbibliothek gelangte. Der Titel ''Carmina Burana'' geht auf die Erstveröffentlichung im Jahre 1847 zurück. Die Handschrift aus dem 13. Jh., auch ''Codex Buranus'' genannt, enthält über 300 Texte unterschiedlicher Art, von denen die meisten auf Latein, manche aber auch auf Altfranzösisch oder Mittelhochdeutsch verfasst sind. Diese Texte lassen sich auf den Zeitraum zwischen dem 11. und dem frühen 13. Jahrhundert datieren. Ihre Verfasser sind bis auf wenige Ausnahmen unbekannt. Bemerkenswert ist angesichts des monastischen Kontextes, dass in den ''Carmina Burana'' auch viele weltliche Themen behandelt werden. Einige Texte sind mit linienlosen Neumen versehen. Da sich diese musikalische Notation aber nicht eindeutig interpretieren lässt, kann man die Melodien der Stücke nur teilweise erschließen. Die bekannte Vertonung der ''Carmina Burana'' durch Carl Orff (Uraufführung 1937) stellt eine völlig freie Neuinterpretation dar. Neben Orffs Version existieren jedoch zahlreiche weitere Vertonungen, die sich teilweise um größere Historizität bemühen. In dem folgenden, anonym überlieferten Lied (Carmen 211) spricht der Philosoph Epikur und erläutert seine Lehre. Der Epikureismus wird dabei mit dem Hedonismus, dem Streben nach Maximierung leiblicher Genüsse zur Erreichung wahrer Glückseligkeit, gleichgesetzt: Epikur, so der Vorwurf, erhebe seinen Magen zu einer Gottheit und kümmere sich um nichts als Essen, Trinken, Schlaf und Sex. Diese Darstellung entspricht nicht der tatsächlichen Lehre Epikurs, sondern stellt eine spöttische Kritik des paganen Philosophen aus christlicher Perspektive dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Es handelt sich beim vorliegenden Lied nicht um quantitierende Dichtung nach antikem Vorbild, sondern um rhythmische und gereimte Dichtung, wie sie im Mittelalter üblich wurde. Ein Reim wie der von erit auf querit (= quaerit) zeigt eine Veränderung der Aussprache im Vergleich mit der klassischen Zeit an. Die Sprache des Stückes, v.a. dessen Syntax, ist insgesamt verhältnismäßig simpel und durch die Reime sehr eingängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterführende Literatur===&lt;br /&gt;
Bernt, Günter (Hrsg.): Carmina Burana. Lateinisch / Deutsch. Durchgesehene und erweiterte Neuauflage, Stuttgart 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaller, Dieter u.a.: Carmina Burana. In: LexMA II (1983), Sp. 1513–1517.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Download==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Schule - Epikur - Carmina Burana PDF.pdf|als PDF]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Schule - Epikur - Carmina Burana DOCX.docx|als .docx]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Schule - Epikur - Carmina Burana ODT.odt|als .odt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Schule|Burana]]&lt;br /&gt;
[[Category:Leitthema 12: Die Ethik Epikurs|Leitthema 12: Die Ethik Epikurs]]&lt;br /&gt;
[[Category:Carmina Burana|Carmina Burana]]&lt;br /&gt;
[[Category:Lyrik|Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Lernjahr_4|Lernjahr 4]]&lt;br /&gt;
[[Category:CC BY-NC|Lizenz: CC BY-NC]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Antonius_von_Asti:_De_eius_vita_et_fortunae_varietate&amp;diff=1661</id>
		<title>Antonius von Asti: De eius vita et fortunae varietate</title>
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		<updated>2024-10-30T14:51:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Autor===&lt;br /&gt;
Über Antonius von Asti selbst und seine genauen Lebensdaten ist nur wenig bekannt: wir wissen, dass er um 1412 in Villanova bei Asti geboren wurde, in Pavia studierte, 1441 heiratete (und daher Laie gewesen sein muss), ehe er Sekretär Karls von Orléans wurde und um 1465 verstarb. Sein Werk umfasst unter anderem Liebespoesie, Hymnen und Briefe sowie eine [[:Category:Autobiographie|Autobiographie]] mit dem Titel De eius vita et fortunae varietate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werk===&lt;br /&gt;
Antonius von Astis knapp 4000 Verse in sechs Büchern umfassendes und wahrscheinlich unvollendet gebliebenes Gedicht De eius vita et fortunae varietate behandelt neben einem autobiographischen Teil hauptsächlich auch eine Geschichte der Stadt Asti (ab Kapitel IV in Buch II bis Ende). Diese Verknüpfung von Lebens- und Stadtgeschichte ist in der lateinischen Literatur einzigartig und liefert ein eindrückliches Beispiel für die fließenden Gattungsgrenzen der Erscheinung Autobiographie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Titel bereits vermuten lässt, spielt in diesem Text die Fortuna eine wichtige Rolle, die unter anderem Individual- und Stadtgeschichte verbindet und das Selbst- und Weltbild des Autors wie auch seiner Zeitgenossen in hohem Maße prägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hintergründe zum Text===&lt;br /&gt;
Unbedingt zu vermeiden oder zumindest kritisch zu hinterfragen ist im Kontext autobiographischer Schriften eine Gleichsetzung von Text-Ich und Autor. Aufgrund von etwa ästhetischen oder rezeptionsgeschichtlichen Kriterien war ein Eingriff in die historische Realität lange absolut legitim: an einen Schiffbruch beispielsweise sind für frühneuzeitliche Autoren und Leser etwa Assoziationen an [[Odyssee]] und [[Aeneis]] geknüpft, die gezielt abgerufen werden können, obwohl in diesem Fall der Autor selbst nie Schiffbruch erlitten hat.&lt;br /&gt;
Stilistisch kann man bei Antonius von Asti die Tendenz bemerken, einzelne Wörter aus Nebensätzen, in der Regel Substantive oder Relativpronomina, in den Hauptsatz zu versetzen und so häufig stark auseinandergezogene Hyperbata zu kreieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anknüpfungspunkte zum klassischen Latein finden sich insbesondere in der Ovidrezeption, die vor allem im Proöm nicht nur inhaltliche, sondern auch wörtliche Anklänge an die Metamorphosen enthält (vgl. Ov. Met. 1,1-4). Desweiteren lassen sich Vergleiche mit anderen Werken im elegischen Distichon herstellen (und die Bedeutung des elegischen Distichons bzw. eines Metrums allgemein für einen Text diskutieren), das Skandieren und Lesen metrischer Texte üben oder etwa der Alltag eines Schülers wie er im vorliegenden Text beschrieben wird mit dem Schulgeschehen in anderen Zeiten und Kulturen vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterführende Literatur===&lt;br /&gt;
Tallone, Armando (Ed.): Antonii Astesani De ejus vita et fortunae varietate carmen. Città di Castello 1912.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vinay, Gustavo: L'umanesimo subalpino nel sec. XV. Turin 1935.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Download==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Schule - Autobiographie 1 - AntoniusvonAsti pdf.pdf|als PDF]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Schule - Autobiographie 1 - AntoniusvonAsti docx.docx|als .docx]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Schule - Autobiographie 1 - AntoniusvonAsti odt.odt|als .odt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Schule|Asti]]&lt;br /&gt;
[[Category:Das Ich im Mittelpunkt - Autobiographien und Selbstzeugnisse|Das Ich im Mittelpunkt - Autobiographien und Selbstzeugnisse]]&lt;br /&gt;
[[Category:Asti, Antonius von|Asti, Antonius von]]&lt;br /&gt;
[[Category:Autobiographie|Autobiographie]]&lt;br /&gt;
[[Category:15. Jahrhundert|15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Category:Lernjahr_5|Lernjahr 5]]&lt;br /&gt;
[[Category:CC BY-NC|Lizenz: CC BY-NC]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Marguerite_Porete:_Speculum_simplicium_animarum&amp;diff=1660</id>
		<title>Marguerite Porete: Speculum simplicium animarum</title>
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		<updated>2024-10-30T14:49:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Review}}&lt;br /&gt;
===Autorin===&lt;br /&gt;
Marguerite Porete war eine Mystikerin und Autorin des 13. Jahrhunderts aus Frankreich. Zu ihrem Leben ist wenig bekannt. Sie wurde um 1250 in Valenciennes im Hennegau geboren und war Mitglied einer spirituellen Gemeinde, einer Beginengemeinschaft, die sich dem Ideal der &amp;quot;einfachen Seele&amp;quot; verschrieben hatte. Diese Gemeinschaft glaubte daran, dass die Seele in der Lage ist, direkt Gottes Gnade zu erfahren, ohne die Hilfe von Priestern oder spirituellen Institutionen zu benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Zeit spielte die katholische Kirche eine dominante Rolle in der Gesellschaft und die spirituelle Praxis war eng an diese Institution gebunden. Porete vertrat jedoch eine Vorstellung von Spiritualität, die sich von der offiziellen Lehre der Kirche unterschied und daher als ketzerisch angesehen wurde. Sie betonte die Bedeutung von Liebe und innerer Erfahrung und lehnte Hierarchien und Regeln ab, die die Seele davon abhalten, direkt mit Gott in Kontakt zu treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Vorstellung von Spiritualität findet sich in ihrem Werk ''Der Spiegel der einfachen Seelen'' wieder, das gegen Ende des 13. Jahrhunderts entstand. Das Buch erlangte schnell Bekanntheit, doch machte auch die Kirche auf Porete aufmerksam. Durch den päpstlichen Generalinquisitor Wilhelm wurde ein Gremium einberufen, das Passagen des Werkes auf Häresie überprüfen sollte. Tatsächlich wurde Porete daraufhin im Jahr 1308 verhaftet, nachdem sie vor allem des Widerstandes gegen die Autorität der Kirche beschuldigt worden war. Doch auch die Tatsache, dass Marguerite Porete als Frau theologische Ansichten öffentlich verbreitete und Glauben außerhalb der vorgesehenen Institutionen praktizierte, dürfte aufgrund der vorherrschenden Einschränkungen und strengen Bedingungen weiblicher Betätigung im Glauben eine Rolle gespielt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie weigerte sich, auch nach Verbrennung ihres Werkes durch die Kirche, ihre Ansichten zu widerrufen, wurde schließlich zum Tode verurteilt und in Paris am 1. Juni 1310 auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Trotz ihres tragischen Schicksals hat Poretes Werk über die Jahrhunderte hinweg viele Anhänger gefunden, wurde trotz der gezielten Verbrennung vieler Exemplare oft übersetzt und abgeschrieben. Es gilt noch heute als ein wichtiges Werk der Mystik und Spiritualität und dient als Beispiel dafür, wie die Ideen einer Person, zumal eine Frau, die zu ihrer Zeit von Institutionen als ketzerisch angesehen werden, zu Lebzeiten und darüber hinaus akzeptiert und geschätzt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird Marguerite Porete als wichtige Vertreterin der christlichen Mystik und als mutige Vorreiterin der Frauenrechte und der individuellen Spiritualität gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werk und Hintergründe zum Text===&lt;br /&gt;
Ihr Hauptwerk, den ''Spiegel der einfachen Seelen'', schrieb Marguerite Porete zunächst auf altfranzösisch (''Le Mirouer des simples âmes''). Durch die schnell steigende Bekanntheit und im Zuge des Inquisitionsprozesses wurde ihr Werk unter anderem ins Lateinische übersetzt, wo es dann mit ''Speculum simplicium animarum'' betitelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beschreibt die spirituelle Entwicklung einer Seele, die Tugenden, Pflichten, ihre eigenen Wünsche und Begierden aufgibt, um sich vollständig Gott zu unterwerfen. Die Mystik des Christentums, Lehren der Kirchenväter, aber auch antike Philosophie spielen eine Rolle in ihrem Werk. Porete vermittelt konkret die Idee, dass die Seele in der Lage ist, direkt mit Gott zu kommunizieren und seine Gnade zu empfangen, ohne durch die Kirche oder ihre Priester vermittelt zu werden. Die Seele durchlebt in ihrem Werk eine spirituelle Reise zur Vollkommenheit. Diese Reise wird (der philosophischen Tradition bei Platon, Cicero, Seneca, Boethius etc. folgend) in Dialogform erzählt, wobei Porete unter anderem Allegorien der Seele selbst, der Vernunft und der personifizierten Liebe miteinander sprechen lässt. Zunächst werden die Allegorien eingeführt, deren Eigenschaften beschrieben und ihnen verschiedenen Rollen zugewiesen. So treibt die Vernunft, die den menschlichen Geist und dessen mangelndes Verständnis repräsentiert, durch Fragen den Dialog voran, wogegen die Seele und die Liebe oft antworten, aber auch den Zustand der immer voranschreitenden Seelenentwicklung beschreiben. Diese Entwicklung ist weiterhin in sieben Stufen unterteilt, wobei jede Stufe durch bestimmte Eigenschaften gekennzeichnet ist, die die Seele auf ihrem Weg zur Vollkommenheit entwickeln muss. So wird die Seele mit jeder Stufe freier von menschlichen Abhängigkeiten, Porete betont hierbei die Bedeutung der Liebe und der Hingabe an Gott als Schlüssel zur spirituellen Vollendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterführende Literatur===&lt;br /&gt;
Leicht, I. (1999). ''Marguerite Porete – eine fromme Intellektuelle und die Inquisition''. Freiburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stölting, U. (2005). ''Christliche Frauenmystik im Mittelalter''. Mainz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Textausgaben und Übersetzungen&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Porete, M., Guarnieri, R., Hrsg. Verdeyen, P. (1986). ''Marguerite Porete: Le mirouer des simples ames. Margaretae Porete speculum simplicium animarum''. Turnhout. (textkritische Edition des französischen Textes und der mittelalterlichen lateinischen Übersetzung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Porete, M., Hrsg. Kern, B. (2011). ''Der Spiegel der einfachen Seelen. Mystik der Freiheit''. Marixverlag. (deutsche Übersetzung aus dem Französischen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Materialien==&lt;br /&gt;
[[Medium:SeelenlehrePorete.docx|als .docx]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium:Henrich_PoreteCicero.pdf|als .pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Schule|Porete]]&lt;br /&gt;
[[Category:CC BY-NC]]&lt;br /&gt;
[[Category:Porete, Marguerite|Porete, Marguerite]]&lt;br /&gt;
[[Category:Cicero]]&lt;br /&gt;
[[Category:Seelenlehre]]&lt;br /&gt;
[[Category:Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mystik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mittelalter]]&lt;br /&gt;
[[Category:13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Category:Frauen im Mittelalter]]&lt;br /&gt;
[[Category:Lateinische Schriftstellerinnen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Category:Christentum]]&lt;br /&gt;
[[Category:Inquisition]]&lt;br /&gt;
[[Category:Häresie]]&lt;br /&gt;
[[Category:Dialog]]&lt;br /&gt;
[[Category:Sekundarstufe I]]&lt;br /&gt;
[[Category:Oberstufe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Ubertino Carrara SJ|Ubertino Carrara SJ]]&lt;br /&gt;
[[Category:Zeitliche Eingrenzung|18]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<title>Kategorie:18. Jahrhundert</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Ubertino Carrara SJ|Ubertino Carrara SJ]]&lt;br /&gt;
[[Category:Zeitliche Eingrenzung|1]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<title>Kategorie:9. Jahrhundert</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Zeitliche Eingrenzung|1]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2024-10-30T14:47:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Schwierigkeitsgrad|mittel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Schwierigkeitsgrad|L4]]&lt;br /&gt;
[[Category:Schule]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Latein_vierj%C3%A4hrig_(L4)&amp;diff=1654</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Schwierigkeitsgrad|L4]]&lt;br /&gt;
[[Category:Schule]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Latein_sechsj%C3%A4hrig_(L6)&amp;diff=1653</id>
		<title>Kategorie:Latein sechsjährig (L6)</title>
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		<updated>2024-10-30T14:46:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:SchwierigkeitsgradL6]]&lt;br /&gt;
[[Category:Schule]]&lt;br /&gt;
[[Category:Themen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<title>Kategorie:L6.3</title>
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		<updated>2024-10-30T14:45:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Schwierigkeitsgrad|L6]]&lt;br /&gt;
[[Category:Schule]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<title>Kategorie:Leitthema 12: Die Ethik Epikurs</title>
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		<updated>2024-10-30T14:44:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Thematisch ähnliche Texte im [http://mnl-macht-schule.uni-goettingen.de/wiki/index.php/Kategorie:Epikur-Rezeption_zwischen_Spott_und_Aneignung Selbststudienreader]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Abitur Niedersachsen|Leitthemen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Themen|Epikur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<title>Kategorie:Leitthema 3: Wandel als Grundprinzip der Natur</title>
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&lt;div&gt;[[Category:Abitur Niedersachsen|Leitthema]]&lt;br /&gt;
[[Category:Themen|Wandel]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Kategorie:Leitthema 6: Aeneas – Sinnbild römischen Selbstverständnisses</title>
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&lt;hr /&gt;
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[[Category:Abitur Niedersachsen|Leitthema]]&lt;br /&gt;
[[Category:Themen|Aeneas]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;Thematisch ähnliche Texte im [http://mnl-macht-schule.uni-goettingen.de/wiki/index.php/Kategorie:Epikur-Rezeption_zwischen_Spott_und_Aneignung Selbststudienreader]!&lt;br /&gt;
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[[Category:Abitur Niedersachsen|Leitthema]]&lt;br /&gt;
[[Category:Themen|Epikur]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Kategorie:Leitthema 4: Mythische Frauengestalten im literarischen Brief</title>
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[[Category:Thema|Abitur]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Kategorie:Leitthema 6: Aeneas – Sinnbild römischen Selbstverständnisses</title>
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&lt;hr /&gt;
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[[Category:Abitur Niedersachsen|Aeneas]]&lt;br /&gt;
[[Category:Themen|Aeneas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Adonis_und_Venus&amp;diff=1643</id>
		<title>Kategorie:Adonis und Venus</title>
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		<title>Kategorie:Leitthema 3: Wandel als Grundprinzip der Natur</title>
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&lt;div&gt;[[Category:Abitur Niedersachsen|Wandel]]&lt;br /&gt;
[[Category:Themen|Wandel]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;Thematisch ähnliche Texte im [http://mnl-macht-schule.uni-goettingen.de/wiki/index.php/Kategorie:Epikur-Rezeption_zwischen_Spott_und_Aneignung Selbststudienreader]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Abitur Niedersachsen|Epikur]]&lt;br /&gt;
[[Category:Themen|Epikur]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Kategorie:Leitthema 12: Die Ethik Epikurs</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Thematisch ähnliche Texte im [http://mnl-macht-schule.uni-goettingen.de/wiki/index.php/Kategorie:Epikur-Rezeption_zwischen_Spott_und_Aneignung Selbststudienreader]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Abitur Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Themen|Epikur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Das_Ich_im_Mittelpunkt_-_Autobiographien_und_Selbstzeugnisse&amp;diff=1639</id>
		<title>Kategorie:Das Ich im Mittelpunkt - Autobiographien und Selbstzeugnisse</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Themen|Autobiographie]]&lt;/div&gt;</summary>
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	<entry>
		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Lateinische_Schriftstellerinnen&amp;diff=1638</id>
		<title>Kategorie:Lateinische Schriftstellerinnen</title>
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		<updated>2024-10-30T13:06:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Themen|Schriftstellerinnen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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	<entry>
		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Karl_der_Gro%C3%9Fe&amp;diff=1637</id>
		<title>Kategorie:Karl der Große</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Karl_der_Gro%C3%9Fe&amp;diff=1637"/>
		<updated>2024-10-30T13:05:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Themen|Große]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Metamorphosen&amp;diff=1636</id>
		<title>Kategorie:Metamorphosen</title>
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		<updated>2024-10-30T13:04:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Themen|Metamorphosen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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	<entry>
		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Fiktive_Reiseliteratur&amp;diff=1635</id>
		<title>Kategorie:Fiktive Reiseliteratur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Fiktive_Reiseliteratur&amp;diff=1635"/>
		<updated>2024-10-30T13:04:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Gattungen|Reiseliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Category:Themen|Reiseliteratur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Ovidrezeption&amp;diff=1634</id>
		<title>Kategorie:Ovidrezeption</title>
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		<updated>2024-10-30T13:03:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Themen]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Utopie&amp;diff=1633</id>
		<title>Kategorie:Utopie</title>
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		<updated>2024-10-30T13:03:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Themen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Botanik&amp;diff=1632</id>
		<title>Kategorie:Botanik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Botanik&amp;diff=1632"/>
		<updated>2024-10-30T13:03:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Themen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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	<entry>
		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Leitthema_6:_Aeneas_%E2%80%93_Sinnbild_r%C3%B6mischen_Selbstverst%C3%A4ndnisses&amp;diff=1631</id>
		<title>Kategorie:Leitthema 6: Aeneas – Sinnbild römischen Selbstverständnisses</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Leitthema_6:_Aeneas_%E2%80%93_Sinnbild_r%C3%B6mischen_Selbstverst%C3%A4ndnisses&amp;diff=1631"/>
		<updated>2024-10-30T13:02:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Carrara, Ubertino|Carrara, Ubertino]]&lt;br /&gt;
[[Category:Abitur Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Themen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Justus_Lipsius:_Epistolica_Institutio&amp;diff=1630</id>
		<title>Justus Lipsius: Epistolica Institutio</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Justus_Lipsius:_Epistolica_Institutio&amp;diff=1630"/>
		<updated>2024-10-30T13:01:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Autor===&lt;br /&gt;
Justus Lipsius (Joest Lips, 1547–1606) war ein flämischer Schriftsteller, Hochschullehrer und Philologe. Er war im Laufe seines Lebens an den Universitäten Jena, Löwen und Leiden tätig und machte sich v.a. auf dem Gebiet der Textkritik verdient, u.a. durch seine kritische Tacitus-Ausgabe von 1574, doch beschäftigte er sich auch mit (stoischer) Philosophie. Er schrieb tausende Briefe, die er zum Teil in Sammlungen herausgab, und die stilprägend auf Zeitgenossen und kommende Generationen wirkten. Sein teils eigenwilliger und eklektischer Stil unterschied sich dabei deutlich von dem der Ciceronianer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werk===&lt;br /&gt;
Die ''Epistolica Institutio'' ist ein kurzes Werk, mit dem Lipsius, wie er im Vorwort erklärt, der Jugend aufzeigen möchte, wie man korrekt lateinische Briefe verfasst. Der bewusst knapp gehaltene Ratgeber soll dabei praxistaugliches Wissen vermitteln, z.B. über den gelungenen Aufbau eines Briefes. Daneben zeigt Lipsius auf, wie man die nötigen sprachlichen und stilistischen Kenntnisse erwerben kann, um erfolgreich zu kommunizieren und einen guten Eindruck zu machen. Dies gelinge durch die Imitation antiker Vorbilder. Er setzt sich dabei kritisch mit dem Ciceronianismus auseinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Da es sich um eine Anleitung handelt, ist der Text strukturiert und präzise: Begriffe werden definiert, die Schritte der Argumentation werden transparent gemacht, Aussagen werden begründet. Unpersönliche und allgemein gehaltene Anweisungen wechseln sich mit der direkten Ansprache des Lesers ab, teilweise in Form von Imperativen. In manchen Formulierungen zeigt sich außerdem Lipsius’ Hang zur Kürze und zur Ellipse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterführende Literatur===&lt;br /&gt;
Deneire, Tom: The Philology of Justus Lipsius’s Prose Style. In: Wiener Studien 125 (2012), S. 189–262.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dollinger, Heinz: Lipsius, Justus. In: Neue Deutsche Biographie (NDB) 14. Berlin 1985, S. 676–680.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laureys, Marc et al. (Hrsg.): The World of Iustus Lipsius. A Contribution Toward His Intellectual Biography. Proceedings of a colloquium held under the auspices of the Belgian Institute in Rome, Rome, 22–24 May 1997. Rome 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tournoy, Gilbert / de Landtsheer, Jeanine / Papy, Jan (Hrsg.): Iustus Lipsius, Europae lumen et columen. Proceedings of the International Colloquium Leuven 17–19 September 1997. Leuven 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Download==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Studienreader - Cicero 4 - Lipsius pdf.pdf|als PDF]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Studienreader - Cicero 4 - Lipsius docx.docx|als .docx]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Studienreader - Cicero 4 - Lipsius odt.odt|als .odt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Reader|Selbststudienreader]]&lt;br /&gt;
[[Category:Cicero-Rezeption|Cicero-Rezeption]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ciceronianismus-Debatte|Ciceronianismus-Debatte]]&lt;br /&gt;
[[Category:Lipsius, Justus|Lipsius, Justus]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ratgeber|Ratgeber]]&lt;br /&gt;
[[Category:16. Jahrhundert|16. Jahrhundert]]  [[Category:Fortgeschrittene|Fortgeschrittene]]&lt;br /&gt;
[[Category:CC BY-NC|Lizenz: CC BY-NC]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Ciceronianismus-Debatte&amp;diff=1629</id>
		<title>Kategorie:Ciceronianismus-Debatte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Ciceronianismus-Debatte&amp;diff=1629"/>
		<updated>2024-10-30T13:00:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Die Seite wurde neu angelegt: „Category:Reader Category:Themen“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Reader]]&lt;br /&gt;
[[Category:Themen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Cicero-Rezeption&amp;diff=1628</id>
		<title>Kategorie:Cicero-Rezeption</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Cicero-Rezeption&amp;diff=1628"/>
		<updated>2024-10-30T12:59:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Die Seite wurde neu angelegt: „Category:Reader Category:Themen“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Reader]]&lt;br /&gt;
[[Category:Themen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Francesco_Petrarca:_Ad_Pulicem_Vicentinum_poetam,_Ad_Marcum_Tullium_Ciceronem&amp;diff=1627</id>
		<title>Francesco Petrarca: Ad Pulicem Vicentinum poetam, Ad Marcum Tullium Ciceronem</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Francesco_Petrarca:_Ad_Pulicem_Vicentinum_poetam,_Ad_Marcum_Tullium_Ciceronem&amp;diff=1627"/>
		<updated>2024-10-30T12:59:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Autor===&lt;br /&gt;
Francesco Petrarca (1304–1374) war ein italienischer Dichter und Gelehrter und gilt als einer der Begründer des Humanismus. Petrarca, der aus einer Florentiner Familie stammte, wurde 1304 in Arezzo geboren und starb 1374 in Arquà, südwestlich von Padua. Er studierte die Rechte in Montpellier und Bologna. Nach dem Tod seines Vaters im Jahre 1326 brach er sein Studium ab, ging nach Avignon, wo sich damals die Kurie befand, und empfing die niederen Weihen. Petrarcas unstetes Leben war geprägt von häufigen Reisen, u.a. in diplomatischer Mission, und Wechseln seines Wohnorts. Seine lateinische Schriften umfassen Briefe, Geschichtsschreibung, Dialoge und Dichtung, darunter die ''Africa'', ein nicht vollendetes Epos über den Zweiten Punischen Krieg. Daneben umfasst sein Werk auch volkssprachliche Schriften. Insbesondere seine Lyrik (''Canzoniere'') wurde intensiv rezipiert und war für die Entwicklung der italienischen Literatur von großer Bedeutung. In Anlehnung an einen antiken Brauch ließ sich Petrarca im Jahre 1341 in Rom mit dem Dichterlorbeer zum ''poeta laureatus'' krönen. Außerdem betätigte sich Petrarca als Philologe: So entdeckte er unter anderem Ciceros Briefwechsel und dessen Rede ''Pro Archia poeta'' wieder und erstellte eine Ausgabe des Geschichtswerks des Titus Livius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werk===&lt;br /&gt;
Petrarca ordnete einen Teil seiner Briefe in Sammlungen, den ''Epistolae Familiares'', den ''Epistolae Seniles'' und den in Hexametern verfassten ''Epistulae Metricae''. Im Folgenden werden zwei Briefe präsentiert: Der erste stammt aus dem 24. und letzten Buch der ''Epistulae Familiares'' und richtet sich an einen mit Petrarca befreundeten Dichter aus Vicenza, der Pulex (›Floh‹) genannt wird und mit richtigem Namen Enrico di Giambono da Custoza (1300–1354) heißt. Thema des Briefes sind die Wertung Ciceros und die beiden Briefe, die Petrarca an diesen verfasst hat. Cicero wird für seine Redekunst und seinen Einsatz für den Staat gelobt, jedoch werden seine Wankelmütigkeit und seine Charakterschwächen kritisiert. Anders als im späteren Ciceronianismus-Streit steht nicht sein Stil im Fokus, sondern es geht um eine umfassendere Bewertung seiner Person. Der zweite Brief richtet sich an Cicero: Während Petrarca seine Zuneigung zu dem Römer deutlich macht, spart er doch nicht an Kritik. Es gibt noch einen zweiten Brief an Cicero, in dem Petrarca diesem von Vergil, den Cicero nicht mehr selbst erlebte, berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Der erste Brief knüpft an eine (angeblich) kürzlich erfolgte Begegnung des Schreibers mit dem Adressaten an. Die Streitfrage, die eigentlich behandelt werden soll, wird so biographisch gerahmt und durch eine lebendige Beschreibung regelrecht in Szene gesetzt. Dass Petrarcas Kontrahent in der Diskussion keinen Namen erhält, sondern nur als senex (›der Alte‹) auftritt, mag ein Hinweis darauf sein, dass es nicht um ein Individuum geht, sondern um einen bestimmten Typ Mensch. Der Brief enthält Anteile von Erzählung, Beschreibung, direkter Rede, Argumentation, aber auch Betrachtungen allgemeiner Art (z.B. über das Vergehen der Zeit). Seinen Brief an Cicero inszeniert Petrarca als lebhafte und direkte Kommunikation, etwa durch (rhetorische) Fragen und Ausrufe, die seinen Schmerz über Ciceros Schwächen und Fehlentscheidungen ausdrücken. Zu Beginn und am Schluss macht Petrarca deutlich, dass das Schreiben des Briefes vergeblich ist und nur als Ausdruck des Bedauerns dienen kann, da sich das Geschehene nicht ändern lässt. Er betont somit den literarischen Charakter des Briefes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterführende Literatur===&lt;br /&gt;
Schmidt, Peter Lebrecht: Petrarcas Korrespondenz mit Cicero. In: Traditio Latinitatis. Studien zur Rezeption und Überlieferung der lateinischen Literatur, hrsg. von Peter Lebrecht Schmidt, Joachim Fugmann, Martin Hose, Bernhard Zimmermann. Stuttgart 2000. S. 274–282.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Download==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Studienreader - Cicero 2 - Petrarca pdf.pdf|als PDF]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Studienreader - Cicero 2 - Petrarca docx.docx|als .docx]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Studienreader - Cicero 2 - Petrarca odt.odt|als .odt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Reader|Selbststudienreader]]&lt;br /&gt;
[[Category:Cicero-Rezeption|Cicero-Rezeption]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ciceronianismus-Debatte|Ciceronianismus-Debatte]]&lt;br /&gt;
[[Category:Petrarca, Francesco|Petrarca, Francesco]]&lt;br /&gt;
[[Category:Brief|Brief]]&lt;br /&gt;
[[Category:14. Jahrhundert|14. Jahrhundert]]  [[Category:Fortgeschrittene|Fortgeschrittene]]&lt;br /&gt;
[[Category:CC BY-NC|Lizenz: CC BY-NC]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;[[Category:Autoren]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Johannes von Salisbury: Entheticus de dogmate philosophorum</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Autor===&lt;br /&gt;
Johannes von Salisbury (ca. 1115/20–1180) war ein englischer Bischof, Philosoph und Geschichtsschreiber des 12. Jahrhunderts. Er studierte in Paris und vielleicht in Chartres und lehrte später die freien Künste (''artes liberales'') in Paris. Im Jahr 1147 wurde er zum Priester geweiht und war in der Folgezeit für verschiedene hohe Kirchenleute tätig, u.a. für Theobald, den Erzbischof von Canterbury und für dessen Nachfolger Thomas Becket, denen er zunächst als Abgesandter, dann als Sekretär diente. Zwischen 1156 und 1159 stand er beim König in Ungnade. Im Zuge eines Streits zwischen Becket und König Heinrich II. ging Johannes dann 1163 ins Exil nach Frankreich, von wo er 1170 nach England zurückkehrte. Von 1176 bis zu seinem Tod im Jahr 1180 war er Bischof von Chartres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes war literarisch gebildet und besaß Kenntnisse der klassischen und spätantiken Dichter, Grammatiker&lt;br /&gt;
und Gelehrten. Seine eigenen Werke umfassen den ''Entheticus de dogmate philosophorum'' (1155), das ''Metalogicon'' (1159) und den ''Policraticus'' (1156–1159), seine wohl meistbeachtete Schrift; zudem eine ''Historia pontificalis'' (1163/1164), Viten des Anselm von Canterbury (1163) und des Thomas Becket (1173) sowie über 300 Briefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werk===&lt;br /&gt;
Den ''Entheticus de dogmate philosophorum'' schrieb Johannes um 1155. Es handelt sich um ein Gedicht von etwas über 1800 Versen. Die Bedeutung des scheinbar griechischen Wortes ''Entheticus'' im Titel des Werkes ist unklar, doch bedeutet der Rest des Titels, dass es um die Lehre(n) der Philosophen gehen soll. Wie van Laarhoven herausstellt, ist das Werk dem Geschmack der Zeit entsprechend abwechslungsreich und vielfältig gestaltet (Prinzip der ''variatio'') und enthält satirische, didaktische, polemische und moralisierende Anteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist im elegischen Distichon verfasst, einem im 12. Jahrhundert gängigen Versmaß, für das vor allem die Dichtung Ovids ein Vorbild darstellte. Im elegischen Distichon wechseln sich Hexameter und Pentameter ab. Wie der Name sagt, handelt es sich beim elegischen Distichon ursprünglich um das Versmaß der Elegie, doch wurden im Mittelalter verschiedenste Inhalte und Themen in dieser Form behandelt. Dennoch kennt man mit Ovids ''Ars Amatoria'' (›Liebeskunst‹) auch schon in der Antike ein Lehrgedicht in elegischen Versen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterführende Literatur===&lt;br /&gt;
Goetz, Hans-Werner: Johannes von Salisbury. In: LexMA V (1991), Sp. 599–601.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
John of Salisbury: Entheticus Maior and Minor. Edited by Jan van Laarhoven. Volume 1: Introduction, Texts, Translations (Studien und Texte zur Geistesgeschichte des Mittelalters Band XVII), Leiden 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Download==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Studienreader - Epikur 3 - Johannes von Salisbury pdf.pdf|als PDF]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Studienreader - Epikur 3 - Johannes von Salisbury docx.docx|als .docx]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Studienreader - Epikur 3 - Johannes von Salisbury odt.odt|als .odt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Reader|Selbststudienreader]]&lt;br /&gt;
[[Category:Epikur-Rezeption zwischen Spott und Aneignung|Epikur-Rezeption zwischen Spott und Aneignung]]&lt;br /&gt;
[[Category:Salisbury, Johannes von|Salisbury, Johannes von]]&lt;br /&gt;
[[Category:Philosophie|Philosophie]] [[Category:Satire|Satire]]&lt;br /&gt;
[[Category:12. Jahrhundert|12. Jahrhundert]][[Category:Fortgeschrittene|Fortgeschrittene]]&lt;br /&gt;
[[Category:CC BY-NC|Lizenz: CC BY-NC]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2024-10-30T12:54:59Z</updated>

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&lt;br /&gt;
[[Category:Reader]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Category:Themen]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Giovanni Pontano: De amore coniugali</title>
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&lt;div&gt;===Autor===&lt;br /&gt;
Giovanni Gioviano Pontano gehört zu den produktivsten und wirkungsmächtigsten neulateinischen Autoren. Er wurde am 7. Mai (wahrscheinlich) 1428 im umbrischen Cerreto geboren. Mit 18 Jahren tritt er in den Dienst von Alfonso von Aragon und siedelt nach Neapel über. Dort fand er auch ein neues intellektuelles Zuhause im Kreise von Antonio Beccadelli (Panormita) und kam mit den Größen der Zeit in Kontakt. Nach Beccadellis Tod im Jahre 1471 übernahm Pontano auch die Leitung der Neapolitaner Akademie, die dann unter seinem Namen als Academia Pontaniana berühmt wurde und Neapel eine Blütezeit bescherte. Zu seinen Schülern gehörte u.a. Jacopo Sannazaro. Pontanos literarisches Schaffen ist äußerst vielseitig: Es finden sich darunter ein Geschichtswerk über den Aufstand der Barone (''De bello Neapolitano''), mehrere moralphilosophische Abhandlungen, astrologische Traktate, Dialoge – darunter der ''Actius'', in dem Pontano eine der ersten Renaissance-Poetiken entwirft –, auf dem Feld der Poesie Liebesdichtung (die frühen Elegien des ''Parthenopeus'', dann ''De amore coniugali'' – darin in Buch 2 auch die Berühmten ''Neniae'', Wiegenlieder für seinen Sohn – und als Spätwerk auf seine neue Freundin Stella die Elegien des ''Eridanus''), Elfsilber (''Baiae''), Eklogen, eine Sammlung von Epitaphien, Jambisches und Lyrisches, des Weiteren auf dem Gebiet der Lehrdichtung die fünf Bücher des astronomisch-astrologischen Gedichts ''Urania'', das er als sein Meisterwerk ansah, ein Buch über Himmelsphänomene (''Meteora'') und in den letzten Lebensjahren zwei Bücher über den Anbau von Zitrusbäumen (''De hortis Hesperidum''). Bereits 1486 wurde Pontano zum ''Poeta laureatus'' gekrönt. Nach dem Einmarsch der Franzosen in Neapel 1495 verlor er sein Amt und widmete sich ganz seinen literarischen Studien. Am 17. September 1503 verstarb er in Neapel, wo er auch in der heute noch zu besichtigen Cappella dei Pontano in der Via Tribunali beigesetzt wurde. Sein noch von ihm selbst kurz vor seinem Tod beauftragter Druck seines poetischen Œuvres wurde erst 1505 bei Aldo Manuzio in Venedig realisiert; diesem folgten allerdings viele Nachdrucke, die von der Bedeutung Pontanos und seiner Verbreitung zeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werk===&lt;br /&gt;
Die in jungen Jahren entstanden Liebeselegien Pontanos sind in die Sammlung Parthenopeus eingeflossen, die zwei Bücher umfasst und als Geliebte eine Fannia besingt. Nach seiner Hochzeit im Jahr 1461 waren solche Dichtungen natürlich nicht mehr angemessen. So schrieb Pontano Elegien über seine Ehe und erfand damit das antike Genre ganz neu. Die drei Bücher ''De amore coniugali'' offenbaren dann auch das Wachsen dieser Ehe: So enthält das Ende des zweiten Buches Wiegenlieder (''Neniae'') für den frischgeborenen Sohn Lucio. Im dritten Buch hingegen finden sich Epithalamien für seine beiden Töchter Aurelia und Eugenia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorliegende Elegie entstammt ebenfalls dem dritten Buch, richtet sich aber an seine Ehefrau (3,2). Zur Zeit der Abfassung dieses Gedichts befand sich Pontano wieder einmal auf diplomatischer Mission – und das über die Weihnachtsfeiertage, Neujahr und das Dreikönigsfest. Zu diesem Anlass und in Ermutigung seiner Frau schreibt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterführende Literatur===&lt;br /&gt;
Kidwell, Carol: Pontano, Poet and Prime Minister. Duckworth, London 1991&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Monti Sabia, Liliana: Un profilo moderno e due vitae antiche die Giovanni Pontano. (= Quaderni dell’Accademia Pontaniana 25), Neapel 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Monti Sabia, Liliana und Salvatore Monti: Studi su Giovanni Pontano. A cura di Giuseppe Germano. Biblioteca umanistica 14 und 15, Neapel 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Download==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pontano am coni 3.2.pdf|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pontano am coni 3.2.docx.docx|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Schule|Schule]]&lt;br /&gt;
[[Category:Leitthema 4: Mythische Frauenfiguren im literarischen Brief|Leitthema 4: Mythische Frauenfiguren im literarischen Brief]]&lt;br /&gt;
[[Category:Pontano, Giovanni|Pontano, Giovanni]]&lt;br /&gt;
[[Category:15. Jahrhundert|15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ovidrezeption|Ovidrezeption]]&lt;br /&gt;
[[Category:Elegie|Elegie]]&lt;br /&gt;
[[Category:Oberstufe|Oberstufe]]&lt;br /&gt;
[[Category:CC BY-NC|Lizenz: CC BY-NC]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Pico_della_Mirandola,_Gianfrancesco&amp;diff=1617</id>
		<title>Kategorie:Pico della Mirandola, Gianfrancesco</title>
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		<updated>2024-10-30T12:51:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Die Seite wurde neu angelegt: „Category:Autoren“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Autoren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Gianfrancesco_Pico_della_Mirandola:_Ad_Petrum_Bembum_de_imitatione&amp;diff=1616</id>
		<title>Gianfrancesco Pico della Mirandola: Ad Petrum Bembum de imitatione</title>
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		<updated>2024-10-30T12:51:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Autor===&lt;br /&gt;
Gianfrancesco Pico della Mirandola (1469–1533) war ein italienischer Philosoph. Sein Onkel war Giovanni Pico della Mirandola (1463–1494), dessen berühmtestes Werk seine ''Oratio de hominis dignitate'' (›Rede über die Würde des Menschen‹) ist. Gianfrancesco verfasste philosophische Schriften, in denen er die Position des Skeptizismus vertrat. Außerdem verfasste er Biographien (u. a. eine Vita seines erwähnten Onkels) und Briefe, einige davon auch an deutsche Humanisten seiner Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werk===&lt;br /&gt;
Die Textabschnitte in dieser Datei stammen aus einem Brief an den humanistischen Gelehrten Pietro Bembo (1470–1547), der in der Frage des richtigen Stils für eine Imitation Ciceros plädierte. Pico hingegen vertritt eine gemäßigte Position: Man solle zwar antike Vorbilder imitieren, doch gebe es neben Cicero noch weitere hervorragende Schriftsteller, derer man sich mit Vernunft und Augenmaß bedienen solle. Zudem solle man sich davor hüten, das Alte nur aufgrund seines Alters allem Neuen vorzuziehen und sich von berühmten Namen blenden zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Pico nutzt eine Reihe verschiedener Argumentationsstrategien, um seine Position zu stützen: Er beruft sich auf antike Autoritäten und Vorbilder, erzählt Anekdoten, illustriert seine Überlegungen durch anschauliche Vergleiche usw. Dabei ist die Argumentation nicht immer nur streng logisch, sondern soll v.a. auch rhetorisch überzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Download==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Studienreader - Cicero 3 - Pico della Mirandola pdf.pdf|als PDF]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Studienreader - Cicero 3 - Pico della Mirandola docx.docx|als .docx]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Studienreader - Cicero 3 - Pico della Mirandola odt.odt|als .odt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Reader|Selbststudienreader]]&lt;br /&gt;
[[Category:Cicero-Rezeption und Ciceronianismus-Debatte|Cicero-Rezeption und Ciceronianismus-Debatte]]&lt;br /&gt;
[[Category:Pico della Mirandola, Gianfrancesco|Pico della Mirandola, Gianfrancesco]]&lt;br /&gt;
[[Category:Brief|Brief]]&lt;br /&gt;
[[Category:Anfänger|Anfänger]]&lt;br /&gt;
[[Category:CC BY-NC|Lizenz: CC BY-NC]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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	<entry>
		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Voragine,_Jacobus_de&amp;diff=1615</id>
		<title>Kategorie:Voragine, Jacobus de</title>
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		<updated>2024-10-30T12:48:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Die Seite wurde neu angelegt: „Category:Autoren“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Autoren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://mnl-schule.dnlatg.de/wiki/index.php?title=Jacobus_de_Voragine:_De_Sancto_Iuliano&amp;diff=1614</id>
		<title>Jacobus de Voragine: De Sancto Iuliano</title>
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		<updated>2024-10-30T12:48:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Review}}[[Category:Noch nicht überprüft|Noch nicht überprüft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Autor===&lt;br /&gt;
Jacobus de Voragine wurde um 1230 in Vorago, dem heutigen Varazze bei Genua, geboren. Bereits im jungen Alter von 16 Jahren trat Jacobus in den Dominikanerorden ein, in dem er eine recht steile Karriere hinlegte. Seit 1260 stand er zunächst noch als Subprior, schon bald aber als Prior verschiedenen Dominikanerklöstern vor, bevor er 1267 einen weiteren Sprung in seiner Ordenslaufbahn machte: Von 1267 bis 1277 und noch einmal von 1281 bis 1286 bekleidete Jacobus de Voragine das Amt des Ordensprovinzials der Lombardei und war mithin Vorsteher der Dominikaner ganz Norditaliens. Erst auf Drängen des Klerus wurde Jacobus – zunächst noch gegen seinen Willen – 1292 schließlich zum Erzbischof von Genua ernannt; ein Amt, das er bis zu seinem Tod am 14. Juli 1298 innehatte. Als Bischof setzte sich Jacobus nicht nur für eine Reformierung des Klerus ein, sondern bemühte sich vor allem auch, Frieden zwischen den verfeindeten Parteien in Genau zu stiften und diesen auch zu erhalten. Daneben betätigte sich der Dominikanermönch auch noch während seiner Zeit als Bischof weiterhin literarisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werk===&lt;br /&gt;
Jacobus de Voragine trat als Autor verschiedener Werke literarisch in Erscheinung: Neben einer Chronik der Stadt Genua und zahlreichen Predigten verfasste Jacobus vor allem auch ein hagiographisches Werk, in dem er sich intensiv mit Heiligenlegenden beschäftigt: die schon im Spätmittelalter überaus beliebte, weit verbreitete und vielgelesene Legenda aurea, die gleichsam sein literarisches Chef d'Œuvre darstellt und seinen „Nachruhm“ begründet. In insgesamt 182 Kapiteln widmet sich die Legenda aurea Kirchenfesten und christlich bedeutsamen Zeiten im Jahr ebenso wie vor allem den Lebensbeschreibungen von Heiligen, die ganz mit legendären Zügen versehen sind und keine „Biographien“ mit historischem Anspruch liefern (wollen). Jacobus ordnet die Kapitel streng nach dem Jahreskreis an, wobei er sich an das Kirchenjahr hält: Das Werk beginnt mit dem Advent und endet mit der Kirchweihe. Eine Chronologie der Heiligen hält die Legenda aurea mithin nicht bereit.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
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